Herzlich willkommen auf unserer Homepage.
Sie haben Fragen zur geplanten Schlafzeitverkürzung?
Wir haben die Antworten.
Unter diesem Motto haben wir im vergangenen Jahr bei strömendem Regen gemeinsam mit der GRÜNEN Ratsfraktion Dortmund und der Schutzgemeinschaft Fluglärm (SFG) auf dem Marktplatz in Hombruch in ohrenfälliger Weise auf die geplante Betriebszeitenverlängerung am Dortmunder Flughafen und die Konsequenzen für die Menschen aufmerksam gemacht. Bereits jetzt werden in Hörde im Bereich des Phoenix-Sees laut Messungen der SGF Fluggeräusche mit Spitzenwerten um 80 dB(A) gemessen, bereits bei einem Lärmpegel ab 35db(A) ist es in der Regel vorbei mit der Nachtruhe.
Unabhängig von den finanziellen Auswirkungen für die Stadt Dortmund und ihre Töchter halten wir GRÜNE eine weitere Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner in der Einflugschneise des Dortmunder Flughafens nicht für hinnehmbar.
Die Hombrucher GRÜNEN haben am 9. November 2010 in der Bezirksvertretung Hombruch beantragt, die Bezirksvertretung möge eine Empfehlung an den Rat beschließen, "die Verlängerung der Start- und Landebahn und eine Verlängerung der Betriebszeiten in allen Varianten abzulehnen." CDU und SPD haben in der Bezirksvertretung gegen diesen Antrag gestimmt und keinen Zweifel daran gelassen wie ihre Parteifreunde im Rathaus abstimmen werden.
[ Unser BV-Antrag ] [ Antrag der GRÜNEN Fraktion im Rat der Stadt Dortmund ]
[ GRÜNE Ratsfraktion Dortmund: Verlierer sind die Menschen ]
[ Schutzgemeinschaft Fluglärm ]
Neues Team in Hombruch setzt auf GRÜN pur
Barbara Brunsing [ Video ] Wilfried Rupflin [ Video ] Susanne Lohse [ Video ]
In Hombruch vertritt seit dem 3. November 2009 mit Barbara Brunsing (Fraktionssprecherin), Wilfried Rupflin und Susanne Lohse ein komplett neues Team Bündnis 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Hombruch. Nicht nur sie haben sich beim Ergebnis zur Wahl der Bezirksvertretung über Stimmenzuwachs gefreut. Mit 16,5 Prozent legten wir 3,4 Prozent gegenüber der letzten Kommunalwahl zu. SPD und CDU hingegen mussten zum Teil deutliche Stimmenverluste hinnehmen.
Für die Bezirksvertretung ergab sich folgende Sitzverteilung: GRÜNE 3, CDU 8, SPD 6, FDP 1 und Die Linken 1.
Noch am Abend der Wahl signalisierten sowohl SPD als auch CDU Gesprächsbedarf, so dass wir uns mit beiden zu ersten Sondierungsgesprächen zusammengesetzt haben. Die SPD stellte sich in den Gesprächen sehr beliebig und profillos dar. Das Gespräch zur Sicherung der Stimmenmehrheit (siehe Sitzverteilung) durch die Zusammenarbeit mit dem Vertreter der Linken überließen sie uns. Auch in einem gemeinsamen Gespräch mit SPD und den Linken verzichtete die SPD auf eigene politische Aussagen und war im Hinblick auf den "Machterhalt" sogar bereit, Forderungen des eigenen Wahlprogramms diskussionslos aufzugeben. Die Linken hingegen brachten sich mit klaren inhaltlichen Vorstellungen und Forderungen ins Gespräch ein, waren aber nicht bereit, sich auf eine Zusammenarbeit für 5 Jahre festzulegen. Aus diesem Grunde erschien uns eine Zusammenarbeit mit SPD und den Linken schwer möglich.
Hingegen stellte sich nach den beiden Sondierungsgesprächen mit den Christdemokraten eine mögliche Zusammenarbeit mit der CDU-Fraktion als am aussichtsreichsten dar. In inhaltlich konkreten Gesprächen konnten wir Übereinstimmungen ausmachen, die sich als eine gute Grundlage für die politische Zusammenarbeit darstellten.
So erhielten wir in der Ortsverbandssitzung vom 27.10.09 vom Ortsverband einstimmig bei einer Enthaltung den Auftrag, uns mit den Vertretern der CDU zu Verhandlungsgesprächen bezüglich einer Zusammenarbeit in der Bezirksvertretung zusammen zu setzen. Bei dem dafür terminierten Gespräch zeigte sich sehr schnell, dass wir entgegen vorheriger Aussagen inhaltlich nicht übereinkommen würden. Die CDU war plötzlich nicht mehr bereit, die Wohnbebauung "Bergfeld" auf Eis zu legen mit der Begründung, dass die ehemaligen GRÜNEN Bezirksvertreter der Bebauung zugestimmt hätten. Dem Argument, dass die von der Stadt und der Emschergenossenschaft beauftragten Gutachten sowie die Stellungnahmen der Naturschutzverbände erst zu einem späteren Zeitpunkt vorlagen, haben sie keine Bedeutung beigemessen. Sie verwiesen in diesem Zusammenhang auf die Finanzlage der Stadt Dortmund. Salopp ausgedrückt: Um das Haltshaltsloch schrumpfen zu lassen können ruhig ein paar Keller volllaufen ... . Auch dem Passus, den Rückbau der Universitätsstraße mit in die Vereinbarungen aufzunehmen, verweigerten sie ihre Zustimmung mit dem Hinweis, Ziel sei, die Universitätsstraße bis zum Krückenweg auszubauen.
Des Weiteren verlangten sie plötzlich von uns GRÜNEN, wir hätten es zu tolerieren, wenn der Bezirksvertreter der FDP bei den gemeinsamen Fraktionssitzungen dabei wäre. Selbstredend hätten sie dagegen nicht toleriert, wenn wir dasgleiche für den Vertreter der Linken in Anspruch genommen hätten.
Bergfeld, Universitätsstraße, FDP - in allen Fragestellungen fand ein Meinungswechsel von Seiten der CDU statt, den wir nicht hinnehmen konnten, so dass wir die Gespräche als gescheitert erklären mussten.
Aus der Opposition werden wir nun GRÜNE Inhalte in die Bezirksvertretung Hombruch einbringen. Gleich in der ersten inhaltlichen Sitzung sind wir mit zwei Anträgen vertreten, während die CDU einen Antrag ohne ihren "Koalitionspartner" SPD eingestellt hat.
Hombruch - Liebenswerte "Stadt in der Stadt"
Die GRÜNEN in Hombruch haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Anregungen gegeben und damit viele Erfolge erzielt:
Mehr Einbahnstraßen wurden für Radfahrerinnen und Radfahrer geöffnet. Lange und hartnäckig mussten wir dieses Ziel verfolgen. Doch nun sind zahlreiche Wege im Zentrum Hombruchs für rollende Nichtmotorisierte deutlich kürzer. Der nächste Schritt: Das Rad- und Gehwegesystem entlang der Emscher und ihrer Seitenbäche erweitern, verbesssern und vernetzen. In Politik und Fachverwaltung haben wir dieses Ziel eingebracht.
Auch längeren Öffnungszeiten für die Hombrucher Stadtteilbibliothek an Samstagen ging ein langwieriger und zäher Kampf voraus. Nachdem auch die personellen Fragen geklärt werden konnten, erfreut sich die Bibliothek im Sparkassenhaus samstags zunehmender Beliebtheit.
Maßgeblich beeinflusst haben wir den Umbau des sanierungsbedürftigen Freibades Froschloch zum ersten Naturbad Dortmunds. Unser Ziel ist es, dass die HombrucherInnen noch in diesem Sommer wieder im Froschloch schwimmen gehen können. Und dies zu den in der Stadt üblichen Eintrittspreisen!
Damit Hombruch grün und l(i)ebenswert bleibt, werden wir uns für den Erhalt der ausgedehnten Freifächen und Wälder einsetzen und uns gegen weitere Versiegelung stark machen. Die Natur braucht Freiraum, um Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten zu können und den Menschen einen Platz zur Erholung.
Wir wollen eine GRÜNE Vernetzung. HombrucherInnen sollen auch unmotorisiert, straßenbegleitend oder auf "grünen Wegen" von A nach B kommen können.
Wir versuchen im Zusammenspiel mit dem Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde einen Kompromiss zwischen Naturschutzbelangen und Wegeführung zu erzielen.
Wir werden uns für eine Verbesserung des ÖPNV einsetzen: Die Bahnhöfe der Deutschen Bahn müssen saniert werden, die Nutzungsqualität der Haltestellen des kommunalen ÖPNV muss verbessert werden. Angsträume müssen beseitigt und Barrierefreiheit geschaffen werden!
In den besiedelten Gebieten unseres Stadtbezirks sind immer noch zu viele Flächen versiegelt. Welche negativen Folgen das hat, zeigte sich dramatisch beim Hochwasserereignis Ende Juli vergangenen Jahres. Deshalb setzen wir uns für Entsiegelungsprogramme von asphaltierten Wegen ein, um die Rückhaltefähigkeit des Bodens zu nutzen, beispielsweise in der Bolmke. Außerdem erscheint es uns angebracht, endlich mit der Entsiegelung städtischer Grundstücke zu beginnen. Beispielhaft könnte hier mit den vielen Schulhöfen älterer Grundschulen und weiterführender Schulen begonnen werden, die in den 1960er Jahren durchgängig mit teerhaltigen Decken versiegelt worden sind.
Soziales Hombruch
Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden für einen "Aktionsplan Soziales Hombruch" eintreten. In kleinräumigen Quartiersanalysen sollen die Stärken und Schwächen einzelner Stadtteile dargestellt werden. Die Lebensqualität der HombrucherInnen darf nicht weiter auseinander fallen!
Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Einzelhandelssituation: Wir wollen Einzelhandelsstandorte, die in maximal einem Kilometer Radius liegen und von der Bevölkerung problemlos fußläufig erreicht werden können. Eine letzte Sicherung der Nahversorgung auch in kleineren Stadtteilen bilden Einkaufsgelegenheiten, die auch als Kommunikations- und Sozialtreffpunkte zu sehen sind. Wo keine Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, stellen CAP-Märkte, in denen Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigt werden, eine sehr gute Alternative dar.
Ihre Ansprechpartnerin: Barbara Brunsing
Mail: barbara.brunsing@gruene-dortmund.de
Telefon: 0231 / 756 328
0170 / 41 21 860